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Wie oft trinkt ein Neugeborenes? Was du notieren solltest

· 3 Min. Lesezeit

Nach dem ersten Tag trinken die meisten gestillten Neugeborenen 8 bis 12 Mal in 24 Stunden, oft alle 2 bis 4 Stunden, manchmal öfter. NHS und CDC empfehlen beide, nach Bedarf zu füttern: Biete eine Mahlzeit an, wenn dein Baby Hungerzeichen zeigt, und lass es so lange trinken, wie es möchte, statt nach der Uhr zu gehen.

Das sind viele Mahlzeiten, die man sich mit wenig Schlaf merken muss. Ein einfaches Protokoll beantwortet die beiden Fragen, die dir in den ersten Wochen am häufigsten gestellt werden: Wie oft trinkt das Baby, und kommen genug nasse Windeln heraus?

Wie oft Neugeborene trinken

Gestillte Babys

Laut CDC sind es in den ersten Wochen etwa 8 bis 12 Mahlzeiten am Tag, oft alle 2 bis 4 Stunden. Manche Babys trinken in Clustern, also mehrere Mahlzeiten kurz hintereinander, oft am Abend. Das ist normal und heißt für sich allein nicht, dass deine Milch knapp wird.

Babys mit Säuglingsnahrung

Die CDC nennt für die ersten Tage etwa 30 bis 60 ml (1 bis 2 oz) alle 2 bis 3 Stunden. In den folgenden Wochen werden die Mahlzeiten meist größer, und die Abstände wachsen auf 3 bis 4 Stunden. Biete mehr an, wenn dein Baby noch Hungerzeichen zeigt. Babys hören meist auf, wenn sie satt sind.

Windeln sind das beste Zeichen, dass Milch ankommt

Wie viel ein gestilltes Baby trinkt, siehst du nicht. Deshalb schauen Hebammen auf die Windeln. Laut NHS gilt:

  • In den ersten 48 Stunden sind nur 2 oder 3 nasse Windeln zu erwarten.
  • Ab etwa Tag 5 mindestens 6 schwere, nasse Windeln in 24 Stunden.
  • Der erste Stuhl ist schwarz und klebrig (Mekonium, auch Kindspech genannt). Um Tag 4 bis 6 sollte er weich und gelb werden.
  • In den ersten Wochen mindestens 2 weiche, gelbe Stuhlwindeln am Tag.

Wenn die Zahlen deutlich darunter liegen oder du dir aus einem anderen Grund Sorgen machst, ruf deine Hebamme oder eure Kinderarztpraxis an. Nimm das Protokoll mit, denn mit „6 nasse und 2 volle seit gestern früh“ lässt sich besser arbeiten als mit „Ich glaube, weniger als sonst“.

Was sich zu notieren lohnt

Du musst nicht alles aufschreiben. Für die ersten Wochen decken diese Einträge ab, wonach Fachleute fragen:

  1. Jede Mahlzeit mit Uhrzeit. Beim Stillen die Seite und ungefähr die Dauer, bei der Flasche die Menge.
  2. Jede Windel, als nass, voll oder beides markiert.
  3. Gewichtskontrollen bei der Hebamme oder in der Kinderarztpraxis, mit Datum.

Schlaf zu erfassen lohnt sich auch, aber in den ersten Wochen ist er weniger wichtig, um Probleme zu erkennen, als Mahlzeiten und Windeln.

Das Protokoll lesen, ohne sich verrückt zu machen

Eine kurze Mahlzeit oder ein Tag mit wenig Windeln sagt allein wenig. Schau dir die letzten 24 Stunden als Ganzes an und vergleiche sie mit dem Vortag. Eine stabile Zahl nasser Windeln und ein Baby, das zunimmt, zählen mehr als jeder einzelne Wert.

So hilft BabyTrack+

BabyTrack+ wurde genau für diese Phase gebaut. Der Stilltimer misst jede Seite einzeln, und du kannst mitten im Stillen wechseln. Flaschen erfasst du in ml oder oz. Windeln brauchen einen Tipp. Der „Heute“-Bildschirm zeigt, wie lange die letzte Mahlzeit her ist, und die Statistik stellt die Mahlzeiten und Windeln von heute neben die von gestern.

Alles funktioniert offline auf deinem Handy, ohne Konto. Auf dem iPhone kannst du auch von der Apple Watch erfassen oder Siri fragen. Das hilft, wenn du keine Hand frei hast.

Wenn du dich auch fragst, wie viel dein Neugeborenes schlafen sollte, lies wie viel Neugeborene schlafen.

Quellen

Alles an einem Ort festhalten

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